Mostgeschnetzeltes
Jan13

Mostgeschnetzeltes

Mostgeschnetzeltes mit Schweinfleisch Zutaten Mostgeschnetzeltes: 500 Gramm Schweinefleisch 50 Gramm Butterschmalz 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 125 Milliliter Rindsuppe 250 Milliliter Apfelmost Salz, Pfeffer und Kräutersalz 1/2 Teelöffel Thymian 1 Teelöffel Majoran 250 Milliliter Sauerrahm und Mehl Zubereitung: Für das Mostgeschnetzelte wird zuerst das Fleisch in kleine Stückchen oder Streifen geschnitten und mit Salz, Pfeffer und Kräutersalz gewürzt. Nun wird es im heißen Fett gut angebraten, aus der Pfanne gegeben und warm gestellt. Jetzt wird die Zwiebel würfelig geschnitten und zusammen mit den gepressten Knoblauchzehen glasig angeschwitzt. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass insbesondere der Knoblauch nicht dunkel oder braun wird, da sonst ein bitteres Aroma entsteht. Nun kann die Zwiebel-Knoblauch-Mischung mit dem Most und der Gemüsesuppe abgelöscht und die Fleischstücke wieder hinzugegeben werden. Bei kleiner Hitze wird das Ganze ca. 30 Minuten gedünstet und der Thymian und Majoran können beigemengt werden. Abschließend wird das Mostgeschnetzelte mit dem Sauerrahm (in dem das Mehl abgerührt wurde) verfeinert. Mischt man vor dem Hinzugeben ein kleines bisschen heiße Sauce in das Sauerrahm-Mehlgemisch, verringert man das Risiko, dass Klümpchen entstehen. Zubereitungszeit: 40 Minuten Das Rezept wurde auf www.gutekueche.at...

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Duett vom Schnitzel mit Erdäpfel- und Kürbispanier
Dez15

Duett vom Schnitzel mit Erdäpfel- und Kürbispanier

Schnitzel mit Erdäpfel und Kürbis Zutaten für 4 Schnitzel (2 große oder 4 kleine Esser): 4 Schnitzel vom Schwein Salz glattes Mehl zum Wenden Zwei Teile Pflanzenfett und ein Teil Butterschmalz Für die Erdäpfelpanier: 2 Erdäpfel 1 Knoblauchzehe 1 Ei 2 EL Most (kann im Notfall auf durch einen zusätzlichen Löffel Milch ersetzt werden) 1 EL Milch etwas Mehl Salz und Pfeffer Majoran Kren zum Bestreuen Für die Kürbiskernpanier: Semmelbrösel je nach Belieben geriebene Kürbiskerne 2 Eier Zubereitung: Zuerst werden alle Schnitzel plattiert, gesalzen und durch das Mehl gezogen. Als nächstes werden das Ei für die Kürbiskernpanier vorbereitet und die Semmelbrösel und Kürbiskerne vermischt, da die Erdäpfelmasse schnell dunkel wird, wenn sie zu lange steht. Zwei Schnitzel können sogleich mit der Kürbiskernmischung paniert und beiseite gestellt werden. Im Anschluss wird die Erdäpfelpanier vorbereitet: Die Erdäpfel werden fein gerieben und mit den restlichen Zutaten außer dem Kren vermischt. Die restlichen zwei Schnitzel können jetzt mit der Masse paniert werden, wobei darauf zu achten ist, dass sie wirklich gut hält. Sitzt die Masse zu locker löst sie sich beim Ausbacken. Nun werden alle Schnitzel in der Fettmischung unter häufigem Bewegen der Pfanne (so wird die Panier schön knusprig und wirft Blasen) ausgebacken und je eine hälfte eines Erdäpfelpanier- und eine Hälfte eines Kürbispanierschnitzels angerichtet. Als Beilage passen Petersilerdäpfel, Reis oder wie in unserem Fall Schnittlaucherdäpfelknödel. Zubereitungszeit: 50...

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Essen gehen in Linz: Iss Österreichisch als Wirtshaustester
Dez06

Essen gehen in Linz: Iss Österreichisch als Wirtshaustester

Immer auf der Suche nach neuen Ideen und Gedanken, die wir mit unserer Community teilen könnten, haben wir beschlossen, dass wir als „Iss Österreichisch“ wieder einmal regional essen gehen könnten. Nach ein wenig Recherche online und bei Freunden und Bekannten wurde schnell klar: Die Donauwirtinnen sind DIE Adresse in Linz, wenn es um regionale Küche geht. Es dauerte zwar einige Zeit, bis wir zwischen FH-Projekten und sonstigen Terminen  eine passende Gelegenheit gefunden hatten, heute Mittag stand dem lange geplanten Essen gehen bei den Donauwirtinnen jedoch nichts mehr im Weg. Nach der ca. 45 minütigen Fahrt von Steyr nach Linz fiel uns gleich nach dem Aussteigen die etwas ungewöhn-liche und witzige „Reklametafel“  vor der Türe auf.   Ungewöhnlich Essen gehen in Linz Besonders kann man wohl auch die Ausstattung  und den Stil der Gaststube nennen: Von Hand gehäkelte Untersetzer, verschiedenste Lampen, alte Kochbücher, unterschiedlichste Stühle und Teller verleihen den etwas verdeckt gelegenen Donauwirtinnen einen ganz eigenen und tollen Charme. In der gemütlichen Atmosphäre, gar nicht so als würde man in einer Großstadt essen gehen, ließen wir uns Flammkuchen mit Speck und Lauch und dazu einen g‘schmackigen Salat und Fruchtsaft schmecken. Zukünftige Pläne, was wir mit Iss Österreichisch noch alles vorhaben, wurden anschließend bei einem (zwar nicht ganz österreichischen aber dafür himmlischen) Schokobrownie und einem regionalen Apfelkuchen geschmiedet. Freundlichkeit wird großgeschrieben Mit Rat und Tat stand uns zwischendurch auch immer der überaus freundliche Kellner zur Seite. Gleich nach der freundlichen Begrüßung wurden wir von ihm dazu eingeladen, jederzeit Fragen zu Gerichten oder Zutaten zu stellen. So fanden wir auch heraus, dass der köstliche Lauch direkt aus Birgit’s Nachbarschaft (Eferding und Waizenkirchen) kommt. Einzig die Tatsache, dass es zu Mittag nur die Flammkuchen oder das Mittagsmenü gibt, empfanden wir als etwas schade. So konnten wir uns leider  nicht durch die leckeren anderen Vor-, Haupt- und Nachspeisen der Speisekarte schlemmen. Unser Fazit: Möchte man in Linz abseits der normalen Lokale etwas ungewöhnlich und besonders regional essen gehen, so sind die Donauwirtinnen DEFINTIV einen Besuch...

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Traditionelle Rezepte neu entdeckt
Nov03

Traditionelle Rezepte neu entdeckt

Am Ende der Sommerferien packte mich wieder einmal das Kochfieber und ich verbrachte einen Nachmittag mit der Recherche in unzähligen Kochbüchern und -zeitschriften, was ich Gutes zaubern könnte. Irgendwas RICHTIG österreichisches sollte es sein, auch ein wenig aufwendig und besonders wenn’s geht. Nicht lange und ich hielt ein altes Bauernkrapfen-Rezept meiner Großmutter in der Hand. Die Euphorie darüber verflog jedoch schnell, als ich die Beschreibung der Zubereitung genauer unter die Lupe nahm. Von „Schleifen“, „Langziehen“  und noch vielen anderen kreativen Zubereitungsarten war da die Rede. Schnell war klar, dass ich zwar experimentierfreudig bin, mich dieses traditionelle Rezept aber definitiv überfordern würde.  Ich wollte nicht noch einmal ein Küchendesaster à la zerronnener Zwetschken-Buchteln erleben! Hilfe kam sofort Unterstützung musste her und wie es der Zufall so wollte, kochten wir schon ein paar Tage später auf der Genusslandstraße in Linz, auf der Ines‘ Mutter mit einem … na was wohl?! … Krapfenstand unterwegs war! Wir mussten sie nicht lange überreden und schon hatten wir einen Iss Österreichisch-Bauernkrapfen-Workshop ausgemacht. Zeitig um neun Uhr morgens starteten wir dann letzte Woche mit unserer Back-Aktion. Nach dem „Geheimrezept“ von Ines‘ Mama wurden die g’schmackigen Krapfen zubereitet. Dabei war es wieder toll zu sehen, wie leicht begeisterungsfähig wir scheinbar sind. Schon allein der sich wie von Zauberhand auflösende Germ mit Zucker überraschte uns.  Auch der Germteig, der ganz ohne Dampfl aufging, war für mich etwas Neues. Ein ganzes Menü wurde gezaubert Die Warteperioden, die der Teig immer wieder zum Aufgehen benötigte, überbrückten wir indem wir unseren Hauptgang – das Bierbratl mit Kraut und Erdäpfelknödel – zubereiteten. Hierbei sorgte besonders Finja für einige Lacher. Die riesige „Knoblauchpresse“ (wir in Österreich sagen ja Kartoffel- bzw. Erdäpfelpresse dazu) war nur eines der Highlights. Der intensive Biergeruch, der stetig vom Backrohr aufstieg, hatte scheinbar Folgen ;)  Aufregend wurde es besonders, als es ans Formen der Krapfen ging. Voller Konzentration gaben wir unser Bestes! Die Spannung stieg, als jeder seinen ersten eigenen Bauernkrapfen ins heiße Fett warf und er sich plötzlich in den goldenen Leckerbissen verwandelte. Nach den „anstrengenden“ Kochstunden hatten wir uns das leckere Mittagessen redlich verdient!        ...

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Leberbunkel
Sep24

Leberbunkel

Österreichische Leberbunkel mir Kraut Diese köstliche Leberbunkel werden mit Semmeln, Leber, Schweinsbraten und würzigen Zwiebeln und Majoran hergestellt. Das knackige Kraut rundet das österreichische Rezept ab. Zutaten für Leberbunkel: 500 Gramm Leber 250 Gramm Reste vom Schweinsbratl (kann auch mit Wurstresten oder sogar Leberkäse gemischt werden) 4 Semmeln (können ruhig vom Vortag sein) 250 Milliliter Milch 2 Eier 1 große weiße Zwiebel Salz und Pfeffer Majoran gehackte Petersilie 1 Schweinsnetz Zubereitung: Zuerst müssen die Leber und die Bratenreste getrennt voneinander (in der Moulinette) faschiert werden. Beides kommt mit den klein geschnittenen Semmeln, der Milch, der gewürfelten und in Butter angeschwitzten Zwiebel und den Eiern in eine große Schüssel. Nachdem die Masse mit Salz, Pfeffer, Majoran und der gehackten Petersilie gewürzt wurde, sollte sie 15 bis 30 Minuten rasten. Grundsätzlich sollte die Masse eine ähnliche Konsistenz wie eine Semmelknödelmasse haben. Anschließend wird eine Auflaufform mit (Butter)Fett ausgestrichen und mit dem Schweinsnetz ausgelegt. Zuletzt kommt die Masse in die Form, das Schweinsnetz wird darüber zusammen geschlagen und im Rohr bei ca. 180 Grad Ober-/Unterhitze 60 Minuten gebacken. Als Beilage eignen sich Kartoffeln, Sauerkraut oder Püree am besten. Kalt und in kleine Streifen oder Scheiben geschnitten, können Reste in einer g’schmackigen Rindsuppe serviert werden. Zubereitungszeit: 1 Stunde, 15...

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Sieben Tage vegetarisch sind genug!
Aug25

Sieben Tage vegetarisch sind genug!

Meine vegetarisch österreichische Woche ist nun fast vorüber und es ist Zeit für ein Resümee. Da ich vor unserem Projekt die Fastentage, an denen es bei uns prinzipiell kein Fleisch gibt nur mit harter Mühe ausgehalten habe, wundert es mich doch, dass ich nicht einmal bei einem kleinen Bissen schwach geworden bin. Scheinbar sind wir seit unserer reinen „Iss Österreichisch“-Zeit schon gut trainiert ;) Abseits von diesem kleinen eigenem Triumph den inneren Schweinehund besiegt zu haben, muss ich jedoch gestehen, dass ich mir DEFINTIV nicht vorstellen könnte noch länger nach den „Regeln“ meiner Themenwoche leben beziehungsweise essen zu wollen. Wie ja bereits in einem meiner letzten Beiträge angeklungen ist, liegt die Problematik nicht einmal beim vegetarischen Teil, sonder eher bei dem österreichischen Part. Fällt es beim eigenen Einkauf noch eher leicht auf beides zu achten, so wird es spätestens außer Haus schwierig… und damit meine ich nicht nur die Beschaffung eines (sättigenden!!) Mittagssnacks. „Muss das sein?!“ Aus der Grillerei wurde zwar  nichts, jedoch waren wir bei meinem Freund in Niederösterreich zum Essen eingeladen. Waren die damaligen Reaktionen auf meine zwei Monate Abstinenz bezüglich nicht-regionaler Lebensmittel  noch sehr positiv, war das dieses Mal schon etwas anders: „Äh ja, vegetarisch geht ja noch, aber muss es auch noch österreichisch sein?!?“ Und so gab es anstatt meiner geplanten äußerst vegetarischen Kartoffellaibchen „halbvegetarische“ Beilagen mit Sauce. Unter dem Aspekt kein unfreundlicher Gast sein zu wollen, kann man mir das hoffentlich verzeihen… Neue Rezepte wurden entdeckt Abgesehen von diesen kleinen Komplikationen gibt es jedoch natürlich auch Positives zu vermelden: Zwei sehr leckere Rezepte wurden entdeckt, die ich wahrscheinlich –  würde ich ganz „normal“ kochen – immer wieder auf ein anderes Mal vertröstet hätte: Das Rezept zu den Zucchini Tagliatelle findet ihr ja schon online und auch die sehr g’schmackige  Eierschwammerlsauce mit Serviettenknödel gibt es bald in unserer Rezepteecke. Alles in allem nehme ich mir aus dieser Woche mit, dass es einfacher als gedacht ist und noch dazu schmeckt, manchmal anstatt der typischen Fleischspeise auf eine vegetarische Alternative zurück zu greifen. Ich muss jedoch auch gestehen, dass ich mir das wohl erst ab übermorgen – nach einem g’scheidem Schnitzel – zu Herzen nehmen werde!...

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