Apfel-Streusel-Kuchen auf Marzipan-Mürbeteigboden
Mai21

Apfel-Streusel-Kuchen auf Marzipan-Mürbeteigboden

Apfel-Streusel-Kuchen auf Marzipan-Mürbeteigboden Ein saftiger Apfelkuchen: wer kann diesem schon widerstehen? Streusel und Äpfel sind immer ein gute Komposition, aber diesmal sollte es etwas Besonderes sein! Ich liebe Kuchen mit Mürbeteigboden und Marzipan sowieso ;-) (auch wenn diese Zutat nicht „österreichisch“ ist, da Mandeln in Österreich nicht kultiviert werden). Damit der Kuchen auch gut portionierbar und handlich ist, kommt dieser bei mir aufs Blech. Denn diese Köstlichkeit werde ich u.a. für die bevorstehende Hochzeit einer Freundin backen. Dieser Umstand war nämlich auch Anlass für die Kreation dieses süßen Backwerks. Wer es nicht ganz so süß bzw. aufwändig mag, kann den Mürbeteigboden und/oder das Marzipan weglassen, der Kuchen schmeckt in jeder Variante, auch „nur“ mit Rührteig und Äpfeln :-) Für 1 Backblech (ca. 40 x 35 cm) Zubereitungszeit: 2 Stunden – inkl. Backzeit   Zutaten für den Apfel-Streusel-Kuchen auf Marzipan-Mürbeteigboden Mürbeteig: 200g Mehl 100g Zucker 100g Butter 1 Ei Prise Salz 500g Marzipan (extra Belag) Rührteig: 250g Butter, weich (!) 250g Zucker 5 Eier 350g Mehl 1 Pkg. Backpulver Prise Salz Streusel: 200g Mehl 150g Zucker Prise Salz 1 TL Zimt 150g Butter, flüssig 50-100g Walnüsse (Menge nach Geschmack) Belag: 2 kg Äpfel (ca. 1,5kg geschält und entkernt) ca. 4 EL Zitronensaft 1 TL Zimt   Zubereitung vom Apfel-Streusel-Kuchen auf Marzipan-Mürbeteigboden   Zuerst den Mürbeteig zubereiten. Dazu Mehl, Zucker, Butter, Ei und eine Prise Salz in eine Schüssel geben. Mit der Hand gut vermengen und zu einem glatten Teig kneten. Danach in den Kühlschrank zum Rasten stellen. Die Äpfel für den Belag vorbereiten. Dazu diese entkernen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Diese mit Zitronensaft beträufeln. Dadurch werden diese nicht so schnell braun und erhalten eine gewisse Säure. Die Äpfel mit Zimt vermengen und beiseite stellen. Für den Rührteig die weiche Butter, mit dem Zucker und einer Prise Salz lange cremig aufschlagen (bis die Butter schön hell/weiß wird). Während die Butter mit dem Zucker für den Rührteig aufschlägt kann man die Streusel zubereiten. Dazu die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze verflüssigen. Parallel dazu Mehl, Zucker mit einer Prise Salz und Zimt mischen. Die flüssige Butter dazu geben und zu Krümeln vermengen. Zum Schluss die Nüsse untermischen und die fertige Streusel-Mischung beiseite stellen. Den Ofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen und ein hohes Backblech mit Backpapier auskleiden. Den Mürbeteig dünn ausrollen und auf dem Backblech verteilen, sodass der ganze Boden bedeckt ist. Nun das Marzipan kneten, sodass es weich und formbar wird. Dieses dann in Größe des Backblechs dünn ausrollen. Damit das Marzipan auf der Arbeitsfläche bzw. Nudelwalker nicht klebt hilft Staubzucker! Das dünn ausgerollte Marzipan auf den Mürbeteig legen und mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen (damit er keine Blasen...

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Sophie & Julie’s Genussreise durch Österreich – ich darf vorstellen:
Okt26

Sophie & Julie’s Genussreise durch Österreich – ich darf vorstellen:

Nach einer etwas längeren Pause vom Bloggen (natürlich aus gutem Grund – ich darf mich jetzt „Master of Science schimpfen“ ;-) ) darf ich heute gleich mal zwei andere tolle Bloggerinnen vorstellen: Sophie & Julie! Und dies aus gutem Grund. Die beiden sind gerade auf einer Genussreise durch Österreich unterwegs. Alle 9 Bundesländer wollen sie in der Zeit von 10.10. bis 11.11. bereisen und aus jedem Bundesland natürlich die lokalen Köstlichkeiten vor Ort selbst ausprobieren. Die jeweiligen Rezepte findet ihr immer aktuell veröffentlicht auf Sophie’s Blog (hier der Link zu den Beiträgen im Rahmen ihrer gemeinsamen Reise) bzw. auf Julie’s Blog (hier der Link zu ihrem Blog). Kennengelernt haben sich die beiden zwar ursprünglich übers Bloggen, erst danach sind sie aber draufgekommen, dass sie eigentlich gar nicht so weit auseinander gewohnt hätten. Denn Sophie wäre zwar auch in Niederösterreich Zuhause, ist der Liebe wegen aber 2015 nach Liechtenstein gezogen. Aber mehr zu ihrer gemeinsamen Geschichte könnt ihr gerne auf Sophie’s Blog nachlesen. Die beiden waren bereits in einigen Bundesländern unterwegs. Gestartet wurde natürlich in Niederösterreich, weiter ging es dann  über Wien ins Burgenland. Nach der Steiermark und Genüssen mit Kürbis steht nun gerade Kärnten am Reise- bzw. Speiseplan :-). Ich bin schon auf ihre Genussreise durch Oberösterreich gespannt und welche Köstlichkeiten sie aus diesem Bundesland zaubern werden. Als gebürtige Oberösterreicherin weiß ich natürlich nur zu gut, welche kulinarisches Vielfalt unser Bundesland zu bieten hat. Schon alleine die große Knödelvielfalt ist ja schon eine Reise wert ;-) Also bleibt gespannt und verfolgt auch wie ich ihre Reise durch Österreich! Ich wünsche den beiden noch viel Spaß & bald gibt es auch bei Iss Österreichisch wieder tolle Rezepte – versprochen...

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Jede Stimme zählt! Auch deine…
Jul03

Jede Stimme zählt! Auch deine…

Warum es bei „Iss Österreichisch“ nun seit einiger Zeit so ruhig ist? Der Grund ist schnell erklärt: neben einem Vollzeit-Job will nun nämlich auch die Masterarbeit fertig werden, damit die 5-jährige Studentenlaufbahn von mir, Ines, auch einmal sein Ende nimmt. Da bleibt leider nicht mehr wirklich Zeit, um Rezepte auszuprobieren etc. Auch wenn mir das beizeiten viel (!) lieber wäre ;-) Nichtsdestotrotz nutze ich nun eure Unterstützung und würde mich wirklich SEHR darüber freuen, wenn ihr mich bei der Erstellung meiner Masterarbeit unterstützen würdet … Das Thema eben dieser Arbeit dreht sich um das spannende Thema „Online-Kauf von Lebensmitteln„. Hier im Besonderen um Lebensmittel des täglichen Bedarfs, also vorrangig um regelmäßige Einkäufe von ebenso Frischelebensmitteln, die man normalerweise im Supermarkt & Co tätigt. Diese spannende Thematik interessiert mich nämlich auch privat sehr (da ich selbst jemand bin, der viel und gerne online einkauft) und bei bisherigen Studien wurden immer nur die „Experten“, also große Unternehmen, Händler, Logistiker, Marketing-Menschen & Co befragt, was denn nun in dieser Branche besonders wichtig sei und von Relevanz ist. Aber wer fragt denn mal die Kunden? Diese Frage habe ich mir auch gestellt und gebe ich hiermit an euch alle weiter! Bitte schenkt mir 10 Minuten eurer Zeit und unterstützt mich bei der Erstellung meiner Masterarbeit, indem ihr folgende Umfrage beantwortet: www.umfrageonline.com/s/masterarbeit-schallauer Ich bin für jede Meinung in dieser Thematik mehr als dankbar und hoffe durch die Ergebnisse meiner Arbeit weitere Erkenntnisse für diese Branche liefern zu können. Weiterleiten ist natürlich jederzeit gerne erlaubt und auch ausdrücklich erwünscht ;-) Vielen vielen Dank im Voraus für jede einzelne Unterstützung! Liebe Grüße, Ines (die ab Herbst dann wieder mehr Zeit in der Küche verbringt und Rezepte mit euch teilt, versprochen ;-)...

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Hendlfilet „Vulcano“ mit Einkorn-Pilzrisotto und Ofengemüse
Apr03

Hendlfilet „Vulcano“ mit Einkorn-Pilzrisotto und Ofengemüse

Saftiges Hendlfilet mit Einkorn-Pilzrisotto und Ofengemüse Ein weiteres heimisches „Mitbringsel“ aus dem letzten Kurzurlaub in Österreich waren Köstlichkeiten von der Vulcano Schinkenmanufaktur in Auersbach, in der Oststeiermark. Mit dem Vulcano-Schinken lässt sich auch ein Hendl noch verfeinern und dazu gibt’s Risotto (natürlich mit österreichischem Getreide ;-) ) und Ofengemüse, dass sich quasi von selbst macht. Denn wie immer gilt auch hier: möglichst einfach soll’s sein in der Zubereitung. Man will ja schließlich nicht Stunden in der Küche verbringen, nur um gut zu essen … und so entstand das Hendlfilet mit Einkorn-Pilzrisotto und Ofengemüse: Für 4 Personen Zubereitungszeit: 60 Minuten Zutaten für das Hendl 4 Hendlfilet (ca. 600g) 4 Scheiben Vulcano-Schinken (dünn aufgeschnitten) + etwas mehr für die Sauce ca. 4 Zweige Thymian ca. 4 Knoblauchzehen 400 ml Gemüsebrühe 100 ml Schlagobers Öl, Salz, Pfeffer 2 EL Mehl + etwas Wasser Zutaten für das Einkorn-Pilzrisotto 300 g Einkorn (Emmer oder Dinkelreis eignet sich auch) 750 ml Gemüsebrühe 1 Zwiebel 2 EL Butter Essig (ein guter Schuss, z.B. Weißer Balsam-Essig von Gölles) 50 g Käse (gerieben) Öl, Salz 150g Pilze Zutaten für das Ofengemüse 500g Pastinaken 500g Karotten Öl, Salz Tyhmianzweige, Knoblauch Zubereitung vom Hendlfilet mit Einkorn-Pilzrisotto und Ofengemüse Für das Ofengemüse die Pastinaken und Karotten schälen und in Stifte schneiden. Auf einem großen Blech (mit Backpapier) ausbreiten, mit Öl beträufeln und mit Salz würzen. Einige Thymianzweige (nach Geschmack) und ein paar geschälte Knoblauchzehen (ebenfalls nach Geschmack) darauf verteilen bzw. darunter mischen. Im Backrohr bei 180° Heißluft 30 Minuten backen. Für das Einkorn-Pilzrisotto die Zwiebel fein würfeln. In einem Topf etwas Öl erhitzen, den Zwiebel und den Einkorn darin anschwitzen, mit einem Schuss Essig ablöschen und mit einem großzügigen Schuss Brühe aufgießen; so viel, dass der Einkorn gut bedeckt ist. Auf mittlere Hitze reduzieren und das Risotto mit der restlichen Brühe (von den 750ml) nach und nach aufgießen und immer wieder umrühren, bis die gesamte Flüssigkeit verdunstet ist (dauert ca. 30 Minuten – dazwischen kann schon mit der Zubereitung des Hendls begonnen werden). Am Schluss den Butter, Käse und die rohen Pilze unterrühren und bei Resthitze ein paar Minuten ziehen lassen. Das Hendlfilet trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Vulcano-Schinken umwickeln. In einer Pfanne etwas Rapsöl erhitzen und das Henderlfilet darin auf beiden Seiten kurz scharf anbraten. Das Hendl aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. 3-4 geschälte Knoblauchzehen, Thymianzweige und Vulcano-Schinken (Menge nach Geschmack) in die heiße Pfanne geben und kurz anbraten (bei Bedarf noch etwas Öl hinzufügen). Mit Brühe aufgießen und ein „Gmachtl“ (2 EL Mehl mit etwas Wasser glatt gerührt) zum Eindicken der Sauce mit einem Schneebesen einrühren. Die Sauce mit Schlagobers aufgießen, mit etwas Salz und Pfeffer würzen...

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Genussreise durch die Oststeiermark
Mrz29

Genussreise durch die Oststeiermark

Ein spontaner Kurzurlaub in die Oststeiermark – so fing die Genussreise in und rund um Riegersburg an. Erst vor Ort fielen uns die vielseitigen Köstlichkeiten und regionalen Spezialitäten auf! Viele Betriebe haben sich vor Ort auf die Veredelung bestimmter Rohstoffe spezialisiert, welche sich alle im sogenannten „Steirischen Vulkanland“ versammelt haben – also dort ist eine heimische Genussreise quasi unumgänglich und die Betriebe vor Ort zu besichtigen ist unbedingt zu empfehlen! So waren wir auch vor Ort in der Vulcano Fleischmanufaktur, in Auersbach – quasi im Herzstück des Vulkanlandes. Begonnen hat alles mit der Vision hier „den besten Schinken der Welt“ zu schaffen. Was den Vulcano-Schinken so besonders macht ist u.a. die lange Reifung bei hohen Temperaturen. Aber auch der Umgang mit den Tieren und die Aufzucht der Schweine läuft hier anders ab als üblich. Sie werden mit ausgewählten Getreidesorten gefüttert und die Fütterungsdauer ist länger als üblich. Auch ist dafür gesorgt, dass die Tiere genug Platz und Auslauf bekommen. Nachdem sie es bei Vulcano ganz nach dem Motto „probieren geht über studieren“ halten, empfiehlt sich ein persönlicher Besuch vor Ort allemal, wenn man mal in der Oststeiermark unterwegs ist! :) Neben Vulcano gibt es in der Gegend auch die Essigmanufaktur Gölles, die neben Bränden auch vorzüglichen Essig herstellt! Nicht umsonst hat auch Johann Lafer seine eigenen Essigfässer dort gelagert. Der Weiße Balsam-Essig ist seit meinem Besuch dort ein fester Bestandteil in der eigenen Küche! Eine Führung inkl. Essigverkostung ist auch hier unbedingt zu empfehlen. Ich wusste selbst nicht, dass Essig so unterschiedlich schmecken kann. Nach einer Renovierung im Sommer/Herbst 2016 erstrahlt auch bei Gölles vor Ort vieles in neuem Glanz. Was unser ursprüngliches Ziel in dieser Gegend war, musste natürlich auch unbedingt besucht werden: die Zotter-Schokoladen-Manufaktur. Auch wenn die Kakaobohnen natürlich nicht aus Österreich beziehbar sind, so legt Josef Zotter wert darauf, dass diese biologisch und fair gehandelt sind. Ein Grund, warum er auch persönlichen Kontakt zu den Kakaobauern hat, von denen die Rohstoffe bezogen werden. Im Schokoladentheater bekommt man Einblick in die Herstellung der Schokolade und kann sich natürlich auch nach Lust und Laune durchkosten ;-) Dass Zotter ein beliebtes Ausflugsziel ist, merkt man sofort! Also vor allem zu den typischen Urlaubszeiten sollte man besser online gleich ein Ticket reservieren bzw. kaufen. Auch bei der Berghofer-Mühle haben wir kurz vorbeigeschaut, um uns bei einer Führung durch die Ölmühle erklären zu lassen, wie das Kürbiskernöl dort vor Ort hergestellt wird und was das „typisch steirische Kernöl“ auszeichnet. Denn hier wird natürlich nichts mit anderen Ölen gestreckt und für die Kürbiskerne werden nur die, von typischen steirischen Ölkürbissen verwendet.           Neben diesen tollen Betrieben gibt es auch noch viele andere...

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Der Ölbaron lässt grüßen!
Mrz03

Der Ölbaron lässt grüßen!

Wer kennt’s nicht? Das gute Kürbiskernöl in der Flasche: schmeckt super, tropft aber meistens beim Rausgießen nach und macht dann unschöne Flecken am Tisch… Nicht umsonst liegt bei uns meistens unter der Flasche etwas von der Küchenrolle drunter, damit man’s gleich wegwischen kann bzw. erst gar nicht am Tisch landet. Vielleicht war das ja auch die zündende Idee von Philipp Raunigg, der kreative Kopf hinterm „Ölbaron“? Vermutlich hat sich das Ganze aber dann doch etwas anders zugetragen, die Geschichte zum Ölbaron gibt’s nämlich auch direkt auf seiner Website nachzulesen. Aber wer oder was ist eigentlich dieser Ölbaron? Ein waschechter Steirer, so viel sei gesagt, aber kein neuer Seifenkaiser oder gar ein potenzieller Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, sondern ein kleines aber feines Ding, mit dem das Ölausgießen einfach besser funktionieren soll, aber seht am besten einfach selbst in einem kurzen Video auf seiner Website. Wir durften so ein hübsches Hütchen auch selbst testen. Der zugeschickte DonCapolio ist zwar eigentlich für’s Olivenöl gedacht, aber nachdem bei uns Zuhause nur mit österreichischem (auch hauseigenem) Rapsöl gekocht wird, wurde der Gute mal kurz zweckentfremdet und durfte Rapsöl ausgießen, aber was soll man sagen: auch das hat er sehr gut gemeistert der Herr Capolio! Vor dem ersten Benutzen wurde er mit kaltem Wasser abgeschreckt, aber der Schock hat ihm nicht geschadet: er hat brav das Öl gekonnt und tropffrei aus der Flasche in die Salatschüssel gegossen. Auch nach einem langen heißen Dampfbad im Geschirrspüler leistet er weiterhin brav seine Dienste. Und auch das Umstecken auf kleinere oder größere Flaschen macht ihm gar nichts aus. Der Grund: der Hut ist aus Silikon, weswegen er sich auch sehr gut an die verschiedenen Flaschenformen anpasst (aber Achtung: ruhig fest runter drücken, sonst kann er nicht ordentlich abdichten ;) ). Da bleibt einem nur eines zu sagen: Hut...

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