Abschlussinterview
Mai31

Abschlussinterview

Was habt ihr am meisten vermisst? Birgit: Definitv Reis und Kaffee, auf die werde ich auch sicher nie mehr so lange verzichten! Finja: Definitiv den Kaffee und natürlich Schokolade, Schokopudding und Bananen. Ines: Schokolade!!! Und ab und zu auch eine Tasse Kaffee (und Eiskaffee) Was war eure beeindruckenste Erkenntnis bzw. neue Erfahrung? Birgit: Dass ich es schaffe zwei Monate auf Kaffee zu verzichten ;) und auch – wie ich in vielen Gesprächen erfahren konnte – es mehr Menschen gibt, die sich intensiv mit Lebensmitteln und dem was sie täglich essen oder kaufen auseinander setzten, als ich zuerst geglaubt habe. Finja: Dass trotz vorhandener regionaler Produkte, trotzdem gleiche Produkte importiert und verkauft werden. Ines: Dass seeeehr viele Bio-Produkte importiert sind und dass manche Gütesiegel nicht automatisch österreichische Herkunft garantieren! (obwohl man das zuvor vermutet hat) Was werdet ihr selber mitnehmen für eure Küchenzukunft? Gibt es jetzt ein neues Lieblingsgericht? Birgit: Ich werde sicherlich mehr ohne irgendwelchen Gewürzwürfeln von Knorr und Co kochen, da ich gemerkt habe, dass man auch mit Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen das selbe g’schmackige Ergebnis erhält! Das Apfel-Birne-Vielkorn-Joghurt ist mein neues Zwischendurch-Lieblingsgericht. Finja: Wenn man österreichisch essen will, muss man eine gute Planung für das Einkaufen haben. Die Planung werde ich auch für die Zukunft beibehalten. Die Apfelmuffins von Ines stellen für mich ein persönliches Highlight da – die sind einfach soo gut! Ines: Selbstgemacht schmeckts am besten und man benötigt keine Fertigpackungen oder industriell hergestellte Würzmischungen um zu Kochen, da schmeckt dann nämlich alles gleich! Mit verschiedenen Gewürzen vom Garten ist man besser bedient. Neues Lieblingsgericht: Becherkuchen :) und die Lasagne ohne gekaufte passierte Tomaten o.ä. Was hat sich verändert in eurem Kaufverhalten, das ihr sicher weiter führt? Worauf kann/will man aufgrund von Backround-Wissen in Zukunft zu 100% verzichten? Nach welchem Schema wollt ihr in Zukunft überregionale Produkte auswählen? Birgit: Der automatische Blick auf die Herkunftsauszeichnung auf den Produkten lässt sich sicher nicht mehr abstellen, was auch gut so ist. Gibt es eine österreichische Alternative, wandert sicherlich diese in den Einkaufskorb. Bei überregionalen Produkten schau ich – wo es möglich ist -, dass sie unter fairen Umständen produziert wurden. Finja: Ich denke das ich auch in Zukunft darauf achten werde Lebensmittel aus der Region einzukaufen, vor allen Dingen, wenn man die Wahl hat!  Allerdings werde ich in Zukunft auch wieder Bananen und Orangen kaufen, da ich auf diese nicht verzichten möchte. Ines: Ich werde auch in Zukunft immer schauen, woher die Inhaltsstoffe kommen, dieses “Bedürfnis” kann ich nicht mehr abstellen. Fleisch und Wurst vom Ausland gibts bei uns bestimmt nicht mehr! (hat es bei uns aber vorher meines Wissens auch kaum/nicht gegeben). Bestimmte Produkte wo...

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Vorwärts zum Ursprung – Tradition trifft Moderne
Apr14

Vorwärts zum Ursprung – Tradition trifft Moderne

Heute wollen wir Euch einmal mehr zeigen, dass sich österreichische Tradition, Nachhaltigkeit und Regionalität und moderne Technologien des Internets nicht gegenseitig ausschließen. Das beste Beispiel bieten wir selbst – wir sind begeisterte “Marketing & Electronic Business” Studentinnen und haben das Projekt “Iss Österreichisch” auf die Beine gestellt, indem wir ein Zeichen für Regionalität setzen wollen! Junge Leute verbringen doch einiges an Zeit mit modernen Medien und Technologien und ein Leben ohne Smartphone lässt sich für viele schon nicht mehr vorstellen. Auch wir sind immer auf der Suche nach modernen Hilfsmitteln, die uns das Leben während unseres Projektes erleichtern und sind dabei auch fündig geworden! Websites http://www.genussland.at/produkte/produzenten/hofladen.html Hier findet man eine Auflistung von unzähligen Bauern- und Hofläden aus Oberösterreich! Man kann ganz einfach nach Bezirk oder Ortschaft suchen. http://www.gutesvombauernhof.at Hier findet man eine Auflistung von Direktvermarktern, Märkten, Bauernläden, Buschenschänken bzw. Bauernregalen im Supermarkt. Man kann nach Bundesland, Bezirk und Produkt suchen und auch auswählen, ob die gesuchten Produkte Bio sein sollen oder nicht. Der Vorteil: hier sind Bauern aus ganz Österreich gelistet! http://www.myproduct.at Ein Online-Shop der österreichische Produkte vertreibt – ein Besuch lohnt sich! Es gibt auch schon einige Ab-Hof Betriebe in Österreich, die einen eigenen Online-Shop betreiben! Apps Gutes vom Bauernhof – App Name: “Gutes vom Bauernhof” Betriebssystem: Android, iPhone (ab iOS Version 5.0) Preis: kostenlos Die App von “www.gutesvombauernhof.at” bietet eine Vielzahl von Funktionen um köstliche und regionale Schmankerl zu finden. Wählt man den Menüpunkt “Ab Hof”, zeigt sich – nach aktivieren der GPS-Funktion – eine Landkarte der Umgebung in der man sich gerade befindet, auf der Ab Hof-Betriebe wie Bauernhöfe mit kleinen Fähnchen markiert sind. Wir waren selbst überrascht, von wievielen Betrieben, die praktisch vor unserer Haustür liegen, wir nichts gewusst haben. Gleich verhält es sich mit den Menüpunkten “Bauernladen” und “Bauernregal im Supermarkt”. Das “Schmankerlradar” läuft nach der Aktivierung im Hintergrund und gibt Alarmzeichen, wenn man sich in der Nähe eines der oben genannten regionalen Händlers befindet. Wir haben die App in der Umgebung von Steyr und im Raum Eferding getestet und erreichten in beiden Regionen mehrere Treffer. Das “Schmankerlradar” verbraucht leider eine nicht unbeträchtliche Menge an Akku, weshalb wir die einzelnen Menüpunkte als “Einzelfunktion”eher empfehlen würden. Ein Pluspunkt sind die Filterfunktionen, die man unter “Eigenschaften” findet, mit denen man gezielt nach einzelnen Lebensmitteln suchen kann. Die App deckt leider noch nicht den ganzen österreichischen Raum ab, Tirol, Voralberg und Salzburg müssen jedoch hoffentlich nicht mehr lange auf die “Schmankerlkarte” verzichten. Zurück zum Ursprung – App Name: “Ursprung” (ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG) Betriebssystem: Android, iPhone iOS Preis: kostenlos Hofer bietet viele Produkte von der Marke „Zurück zum Ursprung“ an. Zum Sortiment gehören verschiedenste Joghurts, Schlagobers,...

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Was blüht in Österreich?
Apr07

Was blüht in Österreich?

Weltenbummler Obst & Gemüse – wir sind weit gereist! Heutzutage werden jährlich etliche Tonnen Obst und Gemüse importiert. Die Konsumenten profitieren dabei von dem Luxus zu jeder Jahreszeit ein breitgefächertes Angebot an frischen Obst und Gemüse zu haben. Laut Statistik Austria wurden im Jahr 2010/2011 ca. 130.700 Tonnen Bananen, 25.000 Tonnen Ananas und 51.000 Tonnen Orangen nach Österreich eingeführt. Allerdings bringen importierte Früchte und Gemüse auch einige Nachteile mit sich, die meist von den Konsumenten nicht bedacht werden. Zum einen haben die meisten Nahrungsmittel mehrere tausend Kilometer hinter sich, bevor sie bei uns im Supermarktregal zum Verkauf stehen. Zum anderen müssen die Lebensmittel für den Transportweg haltbar gemacht werden, weshalb Chemikalien verwendet werden. Ein weiterer Punkt ist, dass das Obst und Gemüse aufgrund des langen Transports bereits halbreif geerntet wird, wodurch der Geschmack nachteilig beeinträchtigt wird. Viele Menschen legen Wert auf Nachhaltigkeit und regionale Produkte und bevorzugen es auf importierte Nahrungsmittel zu verzichten. Wenn man sich für diesen Lebensstil entscheidet, wird man nach einigen Wochen feststellen, dass bestimmtes Obst und Gemüse zu keiner Jahreszeit in Österreich angebaut wird oder dieses nur sehr schwer in den Supermärkten zu finden ist. Um sich also von regionalen Lebensmitteln zu ernähren, muss man auf einige Obst- und Gemüsesorten verzichten. Zu den “verbotenen Obstsorten” zählen Bananen, Grapefruits, Orangen, Mandarinen, Zitronen, Passionsfrüchte und die Sternenfrucht. Auch die beliebten Kiwis, Mangos sowie Papayas gehören zu den Importprodukten.  Beim Gemüse muss man auf Sojasprossen und Bambussprossen verzichten. Auch das Angebot an Nüssen, worunter beispielsweise Kokosnüsse, Erdnüsse, Mandeln und Paranüsse fallen, ist begrenzt. Wenn man sich also dafür entscheidet, heimische Produkte zu bevorzugen und auf exotische Früchte und Nüsse verzichtet, ist das Obst und Gemüse Angebot in Österreich allerdings mehr als ausreichend. Zudem schont man die Umwelt und unterstützt die regionale Wirtschaft. Saisonkalender für Obst und Gemüse – 
das hat Österreich zu bieten Auch wenn man – wie zuvor erwähnt – auf so manche „ausländische Köstlichkeiten“ verzichten muss, so bietet Österreich über das Jahr verteilt eine Fülle von unterschiedlichsten Obst- und Gemüsesorten, um einen abwechslungsreichen Speiseplan auf die Füße zu stellen. Fast über das ganze Jahr verteilt sind Erdäpfel und Karotten erhältlich. Beim Obst liefern Äpfel das ganze Jahr über den notwendigen Vitaminkick. Im Jänner haben zusätzlich noch Artischocken, Chinakohl, Kohlsprossen und Kohl Saison. An der Obst-Front sieht es um diese Jahreszeit leider noch etwas mager aus: Einzig die zuvor erwähnten Äpfel sind erhältlich. Dies ändert sich leider auch erst im Mai, wenn die ersten heimischen Obstsorten Saison haben. Der Vogerlsalat lässt von März bis April die Herzen der Salatliebhaber höher schlagen. Rechtzeitig zum Start unseres „Iss Österreichisch“ Projektes sind im April endlich wieder viele Gemüsesorten wie beispielsweise Gurken, Kopfsalat,...

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Gütesiegel unter der Lupe!
Mrz29

Gütesiegel unter der Lupe!

EU-Bio-Siegel Das EU-Bio-Siegel hilft einem nicht nur, biologische Lebensmittel zu erkennen, sondern hilft auch bei der Herkunftsbestimmung. Denn Bio-Produkte aus der EU tragen seit 1. Juli 2010 das EU-Bio-Siegel. Dieses Siegel bestätigt, dass 95% der Inhaltsstoffe der biologischen Landwirtschaft entstammen, aber nicht nur das. Auch die Kennzeichnung der Kontrollstelle und der Herkunft sind Pflicht. Auf Bio-Produkten könnte die Auszeichnung folgendermaßen aussehen: Codenummer AT: Kontrollstelle, die für die Kontrolle des Unternehmens zuständig ist, welches die letzte Erzeugungshandlung vorgenommen hat BIO: auch “org” oder “öko” möglich XXX: Referenznummer Herkunftskennzeichnung “Österreichische Landwirtschaft”: Die Gesamtmenge der landwirtschaftlichen Zutaten stammt mind. zu 98% aus Österreich hier könnte auch “EU-Landwirtschaft”, “Nicht-EU-Landwirtschaft” oder “EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft” stehen bzw. andere EU-Länder Erklärung anhand eines Beispieles: Ein Bio-Joghurt mit Erdbeeren: werden die Erdbeeren (und auch die restlichen Zutaten zu 98%) aus Österreich bezogen, darf „Österreichische Landwirtschaft“ auf dem Joghurt stehen. Werden die Erdbeeren aus Spanien bezogen, steht „EU-Landwirtschaft“ drauf. Kommen die Erdbeeren aber von Ecuador ins Joghurt, muss „Nicht-EU-Landwirtschaft“ vermerkt sein. Also wenn auf einem Bio-Produkt aus der EU mit dem EU-Bio-Siegel “Österreichische Landwirtschaft” vermerkt ist, kann man sich sicher sein, dass die Inhaltsstoffe zu 98% aus Österreich stammen. Das hilft ungemein beim Einkauf! Quellen: http://ec.europa.eu/agriculture/organic/consumer-confidence/inspection-certification_de
 http://www.bio-auszeichnung.at/kennzeichnung AMA-Gütesiegel Das AMA-Gütesiegel ist wohl eines der bekanntesten und auf den ersten Blick seriösesten  Herkunfts- und Qualitätszeichen im österreichischen Lebensmittelhandel. „Sicher ist sicher!“ und „Fleisch bringt’s!“ Mit diesen beiden Werbebotschaften wird österreichweit für ausgezeichnete Qualität, nachvollziehbare Herkunft und unabhängige Kontrolle geworben. Doch was bedeutet das „im Klartext“? Hinter dem AMA-Gütesiegel steht die Agrarmarkt Austria Marketing GmbH. Es wird an Produkte in den Bereichen „Fleisch und Fleischwaren, Milch und Milchprodukte, Eier, Obst, Gemüse und Erdäpfel“ verliehen, die ein dreistufiges Kontrollsystem durchlaufen haben. Neben diesen Frischeprodukten bekommen auch einige Be- und Verarbeitungsprodukte wie beispielsweise Speiseöl, Bier, TK-Gemüse, Pommes, Brot & Gebäck, Fruchtsäfte und Honig das rot-weiß-rote Gütesiegel. Die drei Stufen bestehen aus einer Eigenkontrolle des Betriebes, einer externen Kontrolle, die von einem AMA Marketing zugelassenen Kontrollunternehmen durchgeführt wird und einer Überkontrolle, die zur Kontrolle und zur Überprüfung der externen Kontrolle dient. Um die Kontrolle möglichst wirksam und lückenlos durchzuführen, ist die Zeichenvergabe auf ein Jahr begrenzt. Dadurch wird gewährleistet, dass die Produktion und der Betrieb kontinuierlich überprüft werden. Eine dieser zugelassenen Kontrollunternehmen für die externe Kontrolle ist „BIOS Österreich“. Unterschied zwischen Primärprodukt und Verarbeitungsprodukt Erhalten landwirtschaftliche Rohstoffe und Primärprodukte wie Fleisch, Milch oder Getreide das Gütesiegel von „BIOS Österreich“, so müssen sie zu 100 Prozent aus Österreich stammen. Aus diesem Grund darf beispielsweise Fleisch nur dann das AMA-Gütesiegel erhalten, wenn die Tiere in Österreich geboren, gemästet, geschlachtet und zerlegt wurden. Auch bei den Futtermitteln wird der größte Teil auf österreichischen Bauernhöfen erzeugt. Wird Futtermittel zugekauft, so muss es über die Richtlinie...

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