Sophie & Julie’s Genussreise durch Österreich – ich darf vorstellen:
Okt26

Sophie & Julie’s Genussreise durch Österreich – ich darf vorstellen:

Nach einer etwas längeren Pause vom Bloggen (natürlich aus gutem Grund – ich darf mich jetzt „Master of Science schimpfen“ ;-) ) darf ich heute gleich mal zwei andere tolle Bloggerinnen vorstellen: Sophie & Julie! Und dies aus gutem Grund. Die beiden sind gerade auf einer Genussreise durch Österreich unterwegs. Alle 9 Bundesländer wollen sie in der Zeit von 10.10. bis 11.11. bereisen und aus jedem Bundesland natürlich die lokalen Köstlichkeiten vor Ort selbst ausprobieren. Die jeweiligen Rezepte findet ihr immer aktuell veröffentlicht auf Sophie’s Blog (hier der Link zu den Beiträgen im Rahmen ihrer gemeinsamen Reise) bzw. auf Julie’s Blog (hier der Link zu ihrem Blog). Kennengelernt haben sich die beiden zwar ursprünglich übers Bloggen, erst danach sind sie aber draufgekommen, dass sie eigentlich gar nicht so weit auseinander gewohnt hätten. Denn Sophie wäre zwar auch in Niederösterreich Zuhause, ist der Liebe wegen aber 2015 nach Liechtenstein gezogen. Aber mehr zu ihrer gemeinsamen Geschichte könnt ihr gerne auf Sophie’s Blog nachlesen. Die beiden waren bereits in einigen Bundesländern unterwegs. Gestartet wurde natürlich in Niederösterreich, weiter ging es dann  über Wien ins Burgenland. Nach der Steiermark und Genüssen mit Kürbis steht nun gerade Kärnten am Reise- bzw. Speiseplan :-). Ich bin schon auf ihre Genussreise durch Oberösterreich gespannt und welche Köstlichkeiten sie aus diesem Bundesland zaubern werden. Als gebürtige Oberösterreicherin weiß ich natürlich nur zu gut, welche kulinarisches Vielfalt unser Bundesland zu bieten hat. Schon alleine die große Knödelvielfalt ist ja schon eine Reise wert ;-) Also bleibt gespannt und verfolgt auch wie ich ihre Reise durch Österreich! Ich wünsche den beiden noch viel Spaß & bald gibt es auch bei Iss Österreichisch wieder tolle Rezepte – versprochen...

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Genussreise durch die Oststeiermark
Mrz29

Genussreise durch die Oststeiermark

Ein spontaner Kurzurlaub in die Oststeiermark – so fing die Genussreise in und rund um Riegersburg an. Erst vor Ort fielen uns die vielseitigen Köstlichkeiten und regionalen Spezialitäten auf! Viele Betriebe haben sich vor Ort auf die Veredelung bestimmter Rohstoffe spezialisiert, welche sich alle im sogenannten „Steirischen Vulkanland“ versammelt haben – also dort ist eine heimische Genussreise quasi unumgänglich und die Betriebe vor Ort zu besichtigen ist unbedingt zu empfehlen! So waren wir auch vor Ort in der Vulcano Fleischmanufaktur, in Auersbach – quasi im Herzstück des Vulkanlandes. Begonnen hat alles mit der Vision hier „den besten Schinken der Welt“ zu schaffen. Was den Vulcano-Schinken so besonders macht ist u.a. die lange Reifung bei hohen Temperaturen. Aber auch der Umgang mit den Tieren und die Aufzucht der Schweine läuft hier anders ab als üblich. Sie werden mit ausgewählten Getreidesorten gefüttert und die Fütterungsdauer ist länger als üblich. Auch ist dafür gesorgt, dass die Tiere genug Platz und Auslauf bekommen. Nachdem sie es bei Vulcano ganz nach dem Motto „probieren geht über studieren“ halten, empfiehlt sich ein persönlicher Besuch vor Ort allemal, wenn man mal in der Oststeiermark unterwegs ist! :) Neben Vulcano gibt es in der Gegend auch die Essigmanufaktur Gölles, die neben Bränden auch vorzüglichen Essig herstellt! Nicht umsonst hat auch Johann Lafer seine eigenen Essigfässer dort gelagert. Der Weiße Balsam-Essig ist seit meinem Besuch dort ein fester Bestandteil in der eigenen Küche! Eine Führung inkl. Essigverkostung ist auch hier unbedingt zu empfehlen. Ich wusste selbst nicht, dass Essig so unterschiedlich schmecken kann. Nach einer Renovierung im Sommer/Herbst 2016 erstrahlt auch bei Gölles vor Ort vieles in neuem Glanz. Was unser ursprüngliches Ziel in dieser Gegend war, musste natürlich auch unbedingt besucht werden: die Zotter-Schokoladen-Manufaktur. Auch wenn die Kakaobohnen natürlich nicht aus Österreich beziehbar sind, so legt Josef Zotter wert darauf, dass diese biologisch und fair gehandelt sind. Ein Grund, warum er auch persönlichen Kontakt zu den Kakaobauern hat, von denen die Rohstoffe bezogen werden. Im Schokoladentheater bekommt man Einblick in die Herstellung der Schokolade und kann sich natürlich auch nach Lust und Laune durchkosten ;-) Dass Zotter ein beliebtes Ausflugsziel ist, merkt man sofort! Also vor allem zu den typischen Urlaubszeiten sollte man besser online gleich ein Ticket reservieren bzw. kaufen. Auch bei der Berghofer-Mühle haben wir kurz vorbeigeschaut, um uns bei einer Führung durch die Ölmühle erklären zu lassen, wie das Kürbiskernöl dort vor Ort hergestellt wird und was das „typisch steirische Kernöl“ auszeichnet. Denn hier wird natürlich nichts mit anderen Ölen gestreckt und für die Kürbiskerne werden nur die, von typischen steirischen Ölkürbissen verwendet.           Neben diesen tollen Betrieben gibt es auch noch viele andere...

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Der Ölbaron lässt grüßen!
Mrz03

Der Ölbaron lässt grüßen!

Wer kennt’s nicht? Das gute Kürbiskernöl in der Flasche: schmeckt super, tropft aber meistens beim Rausgießen nach und macht dann unschöne Flecken am Tisch… Nicht umsonst liegt bei uns meistens unter der Flasche etwas von der Küchenrolle drunter, damit man’s gleich wegwischen kann bzw. erst gar nicht am Tisch landet. Vielleicht war das ja auch die zündende Idee von Philipp Raunigg, der kreative Kopf hinterm „Ölbaron“? Vermutlich hat sich das Ganze aber dann doch etwas anders zugetragen, die Geschichte zum Ölbaron gibt’s nämlich auch direkt auf seiner Website nachzulesen. Aber wer oder was ist eigentlich dieser Ölbaron? Ein waschechter Steirer, so viel sei gesagt, aber kein neuer Seifenkaiser oder gar ein potenzieller Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, sondern ein kleines aber feines Ding, mit dem das Ölausgießen einfach besser funktionieren soll, aber seht am besten einfach selbst in einem kurzen Video auf seiner Website. Wir durften so ein hübsches Hütchen auch selbst testen. Der zugeschickte DonCapolio ist zwar eigentlich für’s Olivenöl gedacht, aber nachdem bei uns Zuhause nur mit österreichischem (auch hauseigenem) Rapsöl gekocht wird, wurde der Gute mal kurz zweckentfremdet und durfte Rapsöl ausgießen, aber was soll man sagen: auch das hat er sehr gut gemeistert der Herr Capolio! Vor dem ersten Benutzen wurde er mit kaltem Wasser abgeschreckt, aber der Schock hat ihm nicht geschadet: er hat brav das Öl gekonnt und tropffrei aus der Flasche in die Salatschüssel gegossen. Auch nach einem langen heißen Dampfbad im Geschirrspüler leistet er weiterhin brav seine Dienste. Und auch das Umstecken auf kleinere oder größere Flaschen macht ihm gar nichts aus. Der Grund: der Hut ist aus Silikon, weswegen er sich auch sehr gut an die verschiedenen Flaschenformen anpasst (aber Achtung: ruhig fest runter drücken, sonst kann er nicht ordentlich abdichten ;) ). Da bleibt einem nur eines zu sagen: Hut...

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Iss Österreichisch „on Tour“ – Besuch in der Käserei Schlierbach
Okt04

Iss Österreichisch „on Tour“ – Besuch in der Käserei Schlierbach

Letzte Woche war es nach längerer Zeit wieder einmal soweit – wir Iss Österreichisch-Mädels waren wieder „on Tour“. Auf Einladung von Sonja, einer Mitarbeiterin der Klosterkäserei, durften wir uns die gar nicht sooo kleine, aber feine Käserei in Schlierbach ansehen und natürlich auch viele verschiedene gschmackige Käsesorten probieren. Moderner Biobetrieb in historischer Umgebung Die Käserei, in der seit über 90 Jahren regionale Käsespezialitäten produziert werden, liegt herrschaftlich am Fuße des Schlierbacher Hausberges, dem Grillenpartz. Somit ist der Betrieb nicht nur für Feinschmecker interessant, sondern auch wegen der historischen Gebäude, in denen sich die Käserei befindet. Beim ersten Teil unseres Besuches, der Führung durch Teile des Stiftes Schlierbach und der Schaukäserei, durften wir sogar einen kurzen Blick in die wunderschöne und extrem beeindruckende Stiftsbibliothek und Stiftskirche werfen. Nach vielen interessanten Fakten über die Herstellung der verschiedene Käsesorten, ging es zurück in den Besucherbereich, in dem Tradition und Moderne Hand in Hand gehen. Im lichtdurchfluteten Neubau mit wunderschönem Blick auf das Kremstal werden neben den traditionsreichen Käseprodukten der Bio-Käserei auch andere Produkte von verschiedenen Herstellern aus der Region verkauft. Gschmackige Verkostung und wissenswerte Fakten über 90 Jahre Käseproduktion Nach einem kleinen Einkaufsbummel durch die Regale, durften wir es uns an einem der Tische mit Blick auf die Wiesen und Felder der Umgebung gemütlich machen. Sonja erzählte uns von den zahlreichen Biobauern, die das Unternehmen mit ihrer Mich, teils von den Dörfern rund um, teils aber auch aus Gemeinden in Niederösterreich beliefern. Manches konnten wir schon vor unserem Besuch im Internet unter http://kaeserei-schlierbach.at erfahren, vieles war uns jedoch vollkommen neu. Oder hättet ihr gewusst, dass die Käserei neben ihrem Aushängeschild, dem Schlierbacher Bio Schlosskäse, noch ca. 20 andere Sorten unter der „Marke Schlierbacher“ produziert und sogar mit ca. 14 Einzelhandels-Eigenmarken im Handel zu finden ist? Zu diesen Eigenmarken-Produkten gehören beispielsweise der Ja! Natürlich Bio Camembert oder der Spar Natur Pur Bio-Ziegenfrischkäse. Auch, dass der typische Schlierbacher Schlosskäse in der bekannten rot-glänzenden Verpackung angeblich früher noch intensiver gerochen hat und auf Kundenwunsch mit einem etwas „dezenterem“ Geruch produziert wird, war uns neu. Nach einer ausgiebigen Käseverkostung, bei der jede von uns ihren Lieblingskäse küren durfte, ging es mit vielen tollen Eindrücken, einem kleinen Stück Schlierbacher Bio-Selection Pur (Ines und ich hatten beide den selben Favoriten) und sogar einem kleinen Kochbuch wieder zurück nach Hause. Ihr dürft also weiter gespannt sein, welche tollen Gerichte man mit Käse zubereiten...

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