Erdäpfelraritäten aus Österreich
Feb27

Erdäpfelraritäten aus Österreich

Ob Erdapfel, Kartoffel oder Grundbirne – gemeint ist damit das gleiche, nämlich das beliebte Nachtschattengewächs. Die unterirdische Knolle der Pflanze ist dabei zum Verzehr geeignet und eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Welt, aber auch als Futtermittel und Industrierohstoff gerne eingesetzt. Geschichte der Erdäpfel Ihre Geschichte begann schon lange Zeit v. Chr. Damals kultivierten einheimische Völker in den Anden Südamerikas bereits fleißig die gesunde Erdknolle, da sie dort auch in tausenden Metern Höhe erfolgreich Früchte trug, wo Mais und andere Pflanzen nicht gedeihten. Somit war sie schon damals ein Hauptnahrungsmittel der Einheimischen. Mitte des 16. Jahrhunderts fand die Erdäpfel schließlich ihren Weg nach Europa durch spanische Eroberer. In Österreich tauchte das Gemüse angeblich erstmals um 1620 in Seitenstetten auf. Der Abt des Stiftes baute die Erdäpfel im Klostergarten an und verfasste ebenfalls ein Kochbuch mit Kartoffelrezepten. Maria Theresia förderte den Anbau bzw. verpflichtete teilweise sogar dazu, da sie bereits damals schon den Wert der Erdäpfel gegen die Hungersnot erkannte. Die Bauern hingegen waren davon nicht sofort überzeugt, da sie die Pflanze für giftig und für die Verursacher von Syphillies und Lepra hielten. Richtig populär wurde der Erdapfel dann während der Napoleonischen Kriege an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Inhaltsstoffe der Erdäpfel Hierzulande gibt es das ganze Jahr über heimsiche Erdäpfel zu kaufen. Ein Grund mehr dieses köstliche Gemüse in der Küche vielfältig einzusetzen. Denn neben dem guten Geschmack sind auch die wertvollen Inhaltsstoffe erwähnenswert. Neben zahlreichen Vitaminen (man mag es kaum glauben – die Erdäpfel sind reich an Vitamin C und gelten daher auch als “Zitrone des Nordens”) besteht die Kartoffel durchschnittliche aus 15% Kohlenhydraten (Stärke). Eiweiß enthalten sie zwar nicht in Massen, aber dafür hochwertiges, weshalb Erdäpfel von allen pflanzlichen Eiweißlieferanten über den höchsten Anteil an verwertbarem Eiweiß verfügt. Erdäpfelraritäten aus Österreich – Sorten Von mehlig bis speckig ist die Erdäpfel immer ein Genuss, der in der Küche vielseitig eingesetzt werden kann. Je nach Stärkegehalt kann sie unterschiedlich eingesetzt werden. Mehlige Kartoffel haben einen hohen Stärkegehalt und eigenen sich für Püree, Knödel und generell Teige. Speckige haben einen geringen Anteil an Stärke und eignen sich deshalb gut für Salate oder Bratkartoffel. Vorwiegend Festkochende liegen im Mittelfeld und dienen als Allrounder in der Küche. Je nachdem was man nun aus diesem Gemüse zaubern will, gibt es also zahlreiche verschieden Sorten, die am besten dafür geeignet sind. Oft schon längst in Vergessenheit geraten gibt es aber auch echte Raritäten, die man im gewöhnlichen Handel so kaum mehr bekommt. Es gibt schon Tausende Sorten, darunter z.B. Violetta oder die Rote Emmalie. Rote Emmalie (auch Rote Emma) Ist eine vorwiegend festkochende Sorte mit roter Schale und roten Fleisch. Der Geschmack ist...

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Rezept zum Valentinstag – wir haben gewonnen!
Feb14

Rezept zum Valentinstag – wir haben gewonnen!

Vor ein paar Wochen bekamen wir eine e-Mail, ob wir nicht gerne bei einem Rezept-Wettbewerb zum Thema Valentinstag mitmachen wollen, bei dem man als Hauptpreis einen Tageskochkurs bei Alfons Schuhbeck gewinnen kann. Nach kurzer Überlegung kamen wir zu dem Entschluss: tja, Rezepte haben wir genug parat und was haben wir zu verlieren? Einmal Kochen mit Alfons Schuhbeck wäre schon nicht schlecht! :) Also kreierten wir ein süßes Rezept zum Thema Valentinstag – das Rezept zu unseren Apfel-Mohn-Herzen kennt ihr ja schon. Zu unserer Freude bekamen wir heute Bescheid, dass wir tatsächlich gewonnen haben! Darüber freuen wir uns natürlich extrem! VIELEN DANK noch einmal an alle, die für uns abgestimmt haben. Quelle:...

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Essen gehen in Steyr: Iss Österreichisch als Wirtshaustester
Jan29

Essen gehen in Steyr: Iss Österreichisch als Wirtshaustester

Essen gehen in Steyr – ob schnell in der Mittagspause oder gemütlich am Abend. Das Essen soll gut sein, das Ambiente gemütlich und einladend, aber auch die österreichischen Klassiker sollen am besten mit regionalen Produkten zubereitet sein. Gibt es so etwas in Steyr zu finden? Ja! Und zwar im Wehrgraben im Gasthaus „Knapp am Eck“. Von außen vielleicht unscheinbar, aber die Stammgäste wissen schon, warum sie gerne hierherkommen. Nachdem die FH Steyr, an der wir zurzeit noch studieren, nur einen Steinwurf entfernt ist, haben natürlich auch wir einmal dort vorbeigeschaut und uns kulinarisch verwöhnen lassen. Eines können wir vorweg sagen: es schmeckt fantastisch! Zu Mittag Essen gehen in Steyr Die Gaststube ist mehr als einladend und gemütlich eingerichtet. Der Service ist freundlich und immer zur Stelle. Wir waren zu Mittag zu Gast, wo es von Dienstag bis Freitag (Montag ist Ruhetag) ein 3-Gänge-Mittagsmenü gibt. Da uns die Hauptspeise an diesem Tag aber leider nicht so zugesagt hat, haben wir à la carte bestellt. Trotz des Hinweises, dass es etwas länger dauern kann, hatten wir unser Hauptgericht – das „Maisgickerl“ zeitgleich mit den „Spinatnockerl“ – nach ca. 20 Minuten am Tisch stehen. Eine Speisekarte mal anders Die verwendeten Zutaten werden bevorzugt aus der Region bezogen. So kommt die Lammschulter vom „Ternberger Junglamm“ oder die Nudeln für die „Wirtshausnudeln“ von Wolfern. Dass es auch herkömmlichen Reis zum Backhendl gibt (der natürlich nicht aus österreichischem Anbau stammt) sei verziehen. Trotzdem lässt alleine die jahreszeitlich wechselnde Speisekarte und die Wortwahl dieser vermuten, dass hier auf österreichische Gerichte und qualitativ hochwertige Produkte aus Österreich Wert gelegt wird. Ein kleiner Auszug gefällig? So gibt es z.B. als Vorspeise „Goaskaas“ gerollt & gebacken, zum Hauptgang „söwadrahte“ Grammelknödel oder „Kaas-Schpatzen“ und zum Nachtisch „Mohr im Pfoad – warmer Wirtshausschober“. Also eine sehr authentische Speisekarte, die vor allem unsere deutsche Kollegin Finja zum Schmunzeln brachte.   Unser Fazit Unser Fazit: wir kommen wieder! Auch wenn die Preise nicht gerade schonend für eine „Studenten-Geldbörse“ sind, sind diese jedoch vollkommen angemessen für die Gerichte, die man dort serviert bekommt! Essen gehen in Steyr ist im „Knapp am Eck“ bei einladendem Ambiente und sehr gutem Essen zu vernünftigen Preisen absolut...

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Essen gehen in Linz: Iss Österreichisch als Wirtshaustester
Dez06

Essen gehen in Linz: Iss Österreichisch als Wirtshaustester

Immer auf der Suche nach neuen Ideen und Gedanken, die wir mit unserer Community teilen könnten, haben wir beschlossen, dass wir als „Iss Österreichisch“ wieder einmal regional essen gehen könnten. Nach ein wenig Recherche online und bei Freunden und Bekannten wurde schnell klar: Die Donauwirtinnen sind DIE Adresse in Linz, wenn es um regionale Küche geht. Es dauerte zwar einige Zeit, bis wir zwischen FH-Projekten und sonstigen Terminen  eine passende Gelegenheit gefunden hatten, heute Mittag stand dem lange geplanten Essen gehen bei den Donauwirtinnen jedoch nichts mehr im Weg. Nach der ca. 45 minütigen Fahrt von Steyr nach Linz fiel uns gleich nach dem Aussteigen die etwas ungewöhn-liche und witzige „Reklametafel“  vor der Türe auf.   Ungewöhnlich Essen gehen in Linz Besonders kann man wohl auch die Ausstattung  und den Stil der Gaststube nennen: Von Hand gehäkelte Untersetzer, verschiedenste Lampen, alte Kochbücher, unterschiedlichste Stühle und Teller verleihen den etwas verdeckt gelegenen Donauwirtinnen einen ganz eigenen und tollen Charme. In der gemütlichen Atmosphäre, gar nicht so als würde man in einer Großstadt essen gehen, ließen wir uns Flammkuchen mit Speck und Lauch und dazu einen g‘schmackigen Salat und Fruchtsaft schmecken. Zukünftige Pläne, was wir mit Iss Österreichisch noch alles vorhaben, wurden anschließend bei einem (zwar nicht ganz österreichischen aber dafür himmlischen) Schokobrownie und einem regionalen Apfelkuchen geschmiedet. Freundlichkeit wird großgeschrieben Mit Rat und Tat stand uns zwischendurch auch immer der überaus freundliche Kellner zur Seite. Gleich nach der freundlichen Begrüßung wurden wir von ihm dazu eingeladen, jederzeit Fragen zu Gerichten oder Zutaten zu stellen. So fanden wir auch heraus, dass der köstliche Lauch direkt aus Birgit’s Nachbarschaft (Eferding und Waizenkirchen) kommt. Einzig die Tatsache, dass es zu Mittag nur die Flammkuchen oder das Mittagsmenü gibt, empfanden wir als etwas schade. So konnten wir uns leider  nicht durch die leckeren anderen Vor-, Haupt- und Nachspeisen der Speisekarte schlemmen. Unser Fazit: Möchte man in Linz abseits der normalen Lokale etwas ungewöhnlich und besonders regional essen gehen, so sind die Donauwirtinnen DEFINTIV einen Besuch...

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