Das Projekt


Alles begann mit einem gemütlichen Kinoabend in Steyr …
Wir, 3 ehemaligen Studentinnen der FH-Steyr, saßen bei einem Drink und philosophierten über ein mögliches Blog-Thema für unsere E-Marketing-Lehrveranstaltung. Zuvor weihten wir Finja noch mit einem Tschisi-Eis in die geschmackliche Vielfalt und Tradition von Österreich ein und kamen so auf das Thema Essen und Nachhaltigkeit an sich.

Birgit kam dann mit dem Schlagwort „Selbstexperiment“ um die Ecke und die Idee war geboren!
Die anfängliche Skepsis konnte Ines mit ihrer Überzeugungskraft (sie war schon immer eingefleischte Ab-Hof-Einkäuferin) aus dem Weg räumen.

So nahmen wir uns zum Vorsatz für 30 Tage nur österreichische Produkte zu essen und so ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Regionalität zu setzen. Mit unserem
Projekt „Iss Österreichisch“, das ab dem 1. April 2013 2 Monate lang lief (Update! ursprünglich 30 Tage), wollten wir anderen zeigen, dass Studenten nicht nur von Tüten-Suppe und Fertigpizza leben können. 

Tips, Lob und Anregungen waren und sind noch immer jederzeit willkommen, sowie Austausch von Erfahrungen mit anderen, die ähnliche Versuche gewagt haben bzw. die Wert auf Nachhaltigkeit und eine gesunde Lebensweise legen. Nun beschäftigen wir uns weiterhin mit dem Thema Regionalität und berichten über saisonale, sowie regionale Produkte und veröffentlichen selbst erprobte Rezepte, die mit österreichischen Zutaten gekocht werden. Wir freuen uns über zahlreiche likes, shares und tweets! 

Spielregeln

Unser Ziel war es, nach bestem Wissen und Gewissen nur rein österreichische Lebensmittel zu kaufen und zu konsumieren.
Das Projekt „Iss Österreichisch“ startete mit 1. April 2013 und lief 2 Monate lang.
Wir verließen uns dabei auf seriöse Auszeichnungen (z.B. AMA-Gütesiegel) an den Produkten und haben auch bis zu einem bestimmten Grad darauf vertrauen müssen.

Wo fängt Österreich an und wo hört Österreich auf?

Wir haben uns nicht auf das übliche „hergestellt in Österreich“ beschränkt, sondern achteten auf die Inhaltsstoffe! Hierzu einige Beispiele:

  • Fleisch und Fisch: geboren, aufgezogen und verarbeitet in Österreich
  • Obst, Gemüse und Getreide: Anbau und Ernte in Österreich
  • Brot und Gebäck: Getreide und Hauptinhaltsstoffe aus Österreich (Ausnahme: Gewürze)
  • Milchprodukte: Milchanteil sowie Früchte und dergleichen aus Österreich

Da wir das Projekt auch realitätsnah gestalten wollten, haben wir uns von Beginn an dazu entschlossen gewisse Ausnahmen festzulegen, da 100% österreichisch im täglichen Lebensmitteleinkauf kaum umzusetzen ist, vor allem als Student (Prüfungsstress und so) und zu einer gewissen Jahreszeit.

Ausnahmen:

  • Pfeffer
  • Geliermittel (Gelantine, Agar Agar, Pektin)
  • ca. 5% Zusatzstoffe (Gewürze u.d.g.) bei industriell hergestellten Lebensmittel
  • Backtriebmittel

Unser Gruppenmitglied Finja kommt aus Deutschland und verbrachte auch während der Studienzeit ihre Ferien dort. Deshalb hatte Sie bei Ihren Blogeinträgen – falls sie gerade in Deutschland war – über die dortig regionalen Produkte berichten bzw. konsumieren. In den Osterferien hatte sie schon die Gelegenheit genutzt und über ihre Erfahrungen berichtet, sich ausschließlich „deutsch“ zu ernähren. Über den Vergleich regional kaufen in Österreich und Deutschland könnt ihr z.B. hier nachlesen.