Ruck-Zuck Walnussbrot

Schnell gemachtes Walnussbrot

Auf der Suche nach einem schnellen Brotrezept für ein Walnussbrot bin ich im Internet auf das Rezepte vom sogenannten 3- bzw. 5-Minuten-Brot gestoßen. Das wird ohne Gehzeit in den kalten Ofen geschoben und nach etwa 1 1/2h inkl. Zubereitungszeit hat man ein frisch gebackenes selbstgemachtes Brot: das hört sich doch gut an dachte ich mir! Nach zahlreichen Versuchen mit verschiedensten Mehlsorten will ich euch mein eigenes abgewandeltes Rezept an’s Herz legen bzw. meine Erfahrungen mit diesem Brotrezept weitergeben, aber eines kann ich euch schon verraten: egal mit welchem Mehl bzw. Backzeit: es hat immer geklappt :)

WalnussbrotZubereitungszeit:

Zutaten für das Walnussbrot:

500 g Mehl (550 g Mehl wenn kein Vollkornmehl verwendet wird)
450ml lauwarmes Wasser
2 EL Essig
2 Packungen Trockengerm bzw. 1 Würfel frischer Germ
1 TL Salz
4 EL Brotgewürz
2 handvoll ganze Walnüsse bzw. Menge nach Geschmack

Zubereitung vom Walnussbrot:

Macht man das Brot mit Trockengerm einfach alle trockenen Zutaten bis auf die Walnüsse (Mehl, Trockengerm, Salz, Brotgewürz) in einer Schüssel gut durchmischen, danach die nassen Zutaten (Wasser und Essig) dazu geben und mit einem Kochlöffel gut vermengen. Zum Schluss einfach die Walnüsse in der Hand grob zerdrücken und untermengen. Macht man das Brot mit frischem Germ diesen einfach im lauwarmen Wasser auflösen und mit dem Essig gemischt zu den trockenen Zutaten geben und wie oben beschrieben zubereiten.
Der Teig soll klebrig sein, also nicht wundern: der Teig ist nicht zum Durchkneten mit den Händen geeignet ;) Dann einfach den Brotteig in eine gefettete Rehrückenform geben und in den kalten Ofen ohne Vorheizen (!) bei 180° Ober-/Unterhitze 60 min lang backen. Dann den Ofen ausschalten, das Brot aus der Form nehmen und im ausgeschalteten und geschlossenem Ofen weitere 30 min nachbacken.

Fazit:

Mein Erfahrung mit den verschiedenen Mehlsorten: Roggen hat für mich den typischen Brotgeschmack, eignet sich für dieses Brotrezept aber weniger – das Roggenmehl braucht denke ich einen typischen Sauerteig zum Gelingen. Es gelingt zwar, aber man hat meistens ein Loch bzw. einen Leerraum unter der oberen Kruste, also fällt die obere Kruste vom Brot ab wenn man es zerschneidet und bei Roggenmehl mit hoher Typenzahl braucht das Brot auch relativ lange zum Backen, sonst wird es eher „speckig“. Deshalb sollte man max. 100 g Roggenmehl (Typ 960) dazugeben. Ich mische meistens Dinkel- und Weizenmehl, normal oder auch Vollkorn – je nachdem was gerade Zuhause ist. Verwendet man kein Vollkornmehl kann man ruhig 50g mehr Mehl zum Teig dazugeben. Statt den Walnüssen kann man natürlich auch andere Nüsse oder Kerne hinzugeben – ganz nach Geschmack. Im Originalrezept wird das Brot 60 min bei 200° O-/U-Hitze gebacken und nur etwa 10 min nachgebacken, aber dabei wird die Kruste ziemlich hart – ich mag’s zwar knusprig, aber nicht ganz so hart ;-) Alles in allem kann aber bei dem Brotrezept eigentlich gar nichts schiefgehen: einfach ausprobieren mit welchem Mehl bzw. Nüssen/Kernen es euch am besten schmeckt :)

Author: Ines

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