Grießschmarrn

Traditionell österreichischer Grießschmarrn

Ein Traditionsgericht in der österreichischen Küche – der Grießschmarrn. Gekocht nach dem Rezept von Ines ‚Oma schmeckt er unserer Meinung nach am besten ;-)
Für mich, Ines, ist das Gericht eine Kindheitserinnerung, die ich nicht missen möchte. Dazu schmeckt am besten Hollerkoch.

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten

GrießschmarrnFür 2 Personen als Hauptspeise

Zutaten für den Grießschmarrn:

1/2 Liter Milch
150 g Grieß
40 g Butter
Prise Salz
Rosinen

Zubereitung vom Grießschmarrn:

Die Milch aufkochen lassen und Grieß, Salz einrühren. Rosinen (Menge nach Wunsch) und Butter zugeben, gut verrühren und zu einer cremigen Masse aufkochen lassen, bis sie fast fest geworden ist. Den Grießschmarrn in eine gebutterte Auflaufform geben und bei 170° Heißluft ca. eine halbe Stunde im Rohr backen bis er leicht braun wird. Mit einer Gabel durchrühren und ev. noch eine Weile im Rohr backen lassen, wer es etwas knuspriger mag.
Den Grießschmarrn nach dem Servieren noch mit Staubzucker bestreuen und ganz traditionell Hollerkoch oder auch Apfelmus, Zwetschkenröster o.ä. dazu reichen.

Die Mengenangabe reicht für ca. 2 Personen als Hauptspeise. Nachdem Rosinen üblicherweise nicht aus Österreich kommen (und wir auch bis jetzt leider noch keine aus Österreich gefunden haben) können diese natürlich weggelassen werden, wer es mit rein österreichischen Zutaten mag.

Ines

Author: Ines

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24 Kommentare

      • Ich finde das Rezept ehrlich gesagt nicht so gut. Es fehlt Zucker und die Eier. Wir haben es nicht gegessen, sondern weggeschmissen. Sorry aber uns hat es nicht überzeugt

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        • Ines

          Hallo, schade, dass es euch nicht zugesagt hat. Grießschmarrn mit Eiern kennen wir so gar nicht und bzgl. Zucker: da bei uns da auch jeder einen sehr eigenen Geschmack hat, machen wir den Grießschmarrn ohne Zucker, sondern lassen jeden bei Tisch mit Staubzucker selber nachsüßen. Manche zuckern hier dann nur ein bisschen nach und manche halt ganz viel :)
          LG Ines

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        • mit Zucker & Eiern, das ich nicht lache. Eventuell nicht richtig gelesen?

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        • Also dieser Kommentar ist schlicht eine Frechheit und meiner Meinung nach pure Provokation weil es sich um ein veganes Rezept handelt.
          Essen wegwerfen, bloß weil Zucker und Eier „fehlen“, das ist ja wohl einfach nur doof, sorry…

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  1. Wieso gibt es in Österreich keine Rosinen?
    wir haben doch Weintrauben genug

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    • Ines

      Das stimmt, aber leider habe ich bis dato niemanden gefunden der daraus auch Rosinen macht? :( Falls du jemanden kennst der welche herstellt bin ich über jeden Tipp mehr als dankbar! :)
      LG Ines

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  2. Hallo
    tolles rezept will nur darauf hinweisen das rosinen getrocknete weintrauben sind und daher natürlich auch österreichisch bzw sogar selbst gemacht sein können ^^ glg

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    • Ines

      Hallo Paul, ja das wissen wir natürlich ;-) deswegen sind wir auch selbst verwundert, dass wir bis dato noch keine Rosinen aus Österreich gefunden haben. Im Handel bekommt man leider nur welche aus dem Ausland. Also falls du jemanden in Ö weißt, der Rosinen herstellt: ich bin über jeden Hinweis mehr als dankbar!! :)
      LG Ines

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  3. Dein Rezept liebe Ines ist genauso wie das meiner Mutter – und einfach himmlisch. Weiter so, freu mich von dir zu lesen
    Glg.Helga

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  4. Hallo Ines. Das mit dem Zucker da muss ich dir helfen. Ein typisch österreichischer Grießschmarrn enthält keinen Zucker. Erst wenn der Schmarrn fertig ist wird ganz nach Geschmack daraufgezuckert. Schließlich isst man ja Hollerröster oder Apfelmus etc. dazu.

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    • Bin Österreicherin und habe das Kochbuch meiner steirischen Großmutter –
      Aber so etwas, dass man für ein österreichisches Rezept nur österreichische
      Zutaten nimmt und unbedingt nach österreichischen Rosinen sucht ist schon
      etwas „befremdlich“!?!?!
      -ich habe welche- nehme aber jede Art von Rosinen…
      Ich dachte immer: wir sind Europa!
      Nichts für Ungut – der Schmarrn schmeckt super… auch mit Ei…und auch
      mit Zucker
      Viel Spaß weiterhin beim Kochen mit tollen Rezepten
      Renate – bin übrigens 72 Jahre

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  5. Sorry, aber das ist mit Abstand einer der skurrilsten Diskussionen. Rosinen aus Österreich???? Ich bin wahrlich ein Mensch dem Nachhaltigkeit und auch biologischer Anbau wichtig erscheinen. Aber Rosinen dürfen bei mir auch aus der Türkei oder aus Griechenland sein. Oder denkt ihr unsere Großmütter hatten auch die Priorität zur Herkunft der albernen Rosinen? So etwas kann ich nicht ernst nehmen und nur belächeln. Und ob mit oder ohne Zucker usw. ….Warum bereitet man denn bitte eine Süßspeise zu, wenn man dann auf Zucker verzichtet? Heraus kommen dann jene Gerichte die niemand braucht, weil sie mit dem Original nichts zu tun haben und meist auch nach nichts schmecken. Ich kenne auch keinen Koch, der versucht ein Schnitzel ohne Fett zu braten, weil es dann vielleicht gesünder ist. Entscheidet euch einfach was ihr wollt und geht mit Genuss ein wenig entspannter um. Dieser ganze Ernährungsschwachsinn mit vegan, mit oder ohne Zucker, kein Fett und schon gar keine Kohlenhydrate ist nichts anderes als Geschmackskastration.

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  6. Meine Uroma (geb. 1901) war Köchin und hat den Griesschmarrn natürlich immer mit Rosinen gemacht. Auch in „der guten alten Zeit“. Die gabs damals nämlich sehr wohl(auch wenn nicht aus Ö) genauso wie Datteln und Orangen und Zitronen(die ja auch nicht bei uns wachsen) – abgesehen davon, dass sie einen Heurigen hatte und des mit den Weintrauben kein Thema war….Die würd sich über so eine Diskussion schief lachen. Lächerlich 🙄

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  7. Mein Freund und ich lieben das Rezept. Seit wir es das erste Mal probiert haben, sind wir begeistert und es wird bei uns immer wieder zubereitet. Statt Rosinen tun wir allerdings frische Waldbeeren hinein, geht natürlich auch mit tiefgefrorenen. Aber da kann man ja je nach Geschmack jedes Mal variieren. Tolles Rezept! Danke für die Inspiration ;)

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  8. habe gestern dein Rezept ausprobiert.
    HERRLICH!, das mit abstand beste!!
    eventuell noch eine frage: grober Grieß oder normal?

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    • Ines

      Hallo Peter,
      freut mich, wenn das Rezept so gut gelingt! :) Wir verwenden immer gerne den groben Grieß, klappt aber natürlich mit feinem genauso :)
      LG Ines

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      • Hallo zusammen.
        Ich muß jetzt auch mal meinen Senf zu dem Thema dazugeben. Also bei mir in der Steiermark wurde nie Zucker verwendet, aus dem einfachen Grund, dass man den Grießschmarren auch salzig essen konnte. Mein Opa aß ihn immer mit Salat und wir Kinder mit Staubzucker und Apfelkompott. Das Ei darin bringt etwas mehr Volumen, kann man nehmen oder nicht. Und bitte es ist ein persönliches Rezept und keine neue Weltreligion. Mir schmeckt er genau so!

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