Essen gehen in Linz: Iss Österreichisch als Wirtshaustester
Dez06

Essen gehen in Linz: Iss Österreichisch als Wirtshaustester

Immer auf der Suche nach neuen Ideen und Gedanken, die wir mit unserer Community teilen könnten, haben wir beschlossen, dass wir als „Iss Österreichisch“ wieder einmal regional essen gehen könnten. Nach ein wenig Recherche online und bei Freunden und Bekannten wurde schnell klar: Die Donauwirtinnen sind DIE Adresse in Linz, wenn es um regionale Küche geht. Es dauerte zwar einige Zeit, bis wir zwischen FH-Projekten und sonstigen Terminen  eine passende Gelegenheit gefunden hatten, heute Mittag stand dem lange geplanten Essen gehen bei den Donauwirtinnen jedoch nichts mehr im Weg. Nach der ca. 45 minütigen Fahrt von Steyr nach Linz fiel uns gleich nach dem Aussteigen die etwas ungewöhn-liche und witzige „Reklametafel“  vor der Türe auf.   Ungewöhnlich Essen gehen in Linz Besonders kann man wohl auch die Ausstattung  und den Stil der Gaststube nennen: Von Hand gehäkelte Untersetzer, verschiedenste Lampen, alte Kochbücher, unterschiedlichste Stühle und Teller verleihen den etwas verdeckt gelegenen Donauwirtinnen einen ganz eigenen und tollen Charme. In der gemütlichen Atmosphäre, gar nicht so als würde man in einer Großstadt essen gehen, ließen wir uns Flammkuchen mit Speck und Lauch und dazu einen g‘schmackigen Salat und Fruchtsaft schmecken. Zukünftige Pläne, was wir mit Iss Österreichisch noch alles vorhaben, wurden anschließend bei einem (zwar nicht ganz österreichischen aber dafür himmlischen) Schokobrownie und einem regionalen Apfelkuchen geschmiedet. Freundlichkeit wird großgeschrieben Mit Rat und Tat stand uns zwischendurch auch immer der überaus freundliche Kellner zur Seite. Gleich nach der freundlichen Begrüßung wurden wir von ihm dazu eingeladen, jederzeit Fragen zu Gerichten oder Zutaten zu stellen. So fanden wir auch heraus, dass der köstliche Lauch direkt aus Birgit’s Nachbarschaft (Eferding und Waizenkirchen) kommt. Einzig die Tatsache, dass es zu Mittag nur die Flammkuchen oder das Mittagsmenü gibt, empfanden wir als etwas schade. So konnten wir uns leider  nicht durch die leckeren anderen Vor-, Haupt- und Nachspeisen der Speisekarte schlemmen. Unser Fazit: Möchte man in Linz abseits der normalen Lokale etwas ungewöhnlich und besonders regional essen gehen, so sind die Donauwirtinnen DEFINTIV einen Besuch...

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Traditionelle Rezepte neu entdeckt
Nov03

Traditionelle Rezepte neu entdeckt

Am Ende der Sommerferien packte mich wieder einmal das Kochfieber und ich verbrachte einen Nachmittag mit der Recherche in unzähligen Kochbüchern und -zeitschriften, was ich Gutes zaubern könnte. Irgendwas RICHTIG österreichisches sollte es sein, auch ein wenig aufwendig und besonders wenn’s geht. Nicht lange und ich hielt ein altes Bauernkrapfen-Rezept meiner Großmutter in der Hand. Die Euphorie darüber verflog jedoch schnell, als ich die Beschreibung der Zubereitung genauer unter die Lupe nahm. Von „Schleifen“, „Langziehen“  und noch vielen anderen kreativen Zubereitungsarten war da die Rede. Schnell war klar, dass ich zwar experimentierfreudig bin, mich dieses traditionelle Rezept aber definitiv überfordern würde.  Ich wollte nicht noch einmal ein Küchendesaster à la zerronnener Zwetschken-Buchteln erleben! Hilfe kam sofort Unterstützung musste her und wie es der Zufall so wollte, kochten wir schon ein paar Tage später auf der Genusslandstraße in Linz, auf der Ines‘ Mutter mit einem … na was wohl?! … Krapfenstand unterwegs war! Wir mussten sie nicht lange überreden und schon hatten wir einen Iss Österreichisch-Bauernkrapfen-Workshop ausgemacht. Zeitig um neun Uhr morgens starteten wir dann letzte Woche mit unserer Back-Aktion. Nach dem „Geheimrezept“ von Ines‘ Mama wurden die g’schmackigen Krapfen zubereitet. Dabei war es wieder toll zu sehen, wie leicht begeisterungsfähig wir scheinbar sind. Schon allein der sich wie von Zauberhand auflösende Germ mit Zucker überraschte uns.  Auch der Germteig, der ganz ohne Dampfl aufging, war für mich etwas Neues. Ein ganzes Menü wurde gezaubert Die Warteperioden, die der Teig immer wieder zum Aufgehen benötigte, überbrückten wir indem wir unseren Hauptgang – das Bierbratl mit Kraut und Erdäpfelknödel – zubereiteten. Hierbei sorgte besonders Finja für einige Lacher. Die riesige „Knoblauchpresse“ (wir in Österreich sagen ja Kartoffel- bzw. Erdäpfelpresse dazu) war nur eines der Highlights. Der intensive Biergeruch, der stetig vom Backrohr aufstieg, hatte scheinbar Folgen ;)  Aufregend wurde es besonders, als es ans Formen der Krapfen ging. Voller Konzentration gaben wir unser Bestes! Die Spannung stieg, als jeder seinen ersten eigenen Bauernkrapfen ins heiße Fett warf und er sich plötzlich in den goldenen Leckerbissen verwandelte. Nach den „anstrengenden“ Kochstunden hatten wir uns das leckere Mittagessen redlich verdient!        ...

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Müsli to go im Test …
Okt23

Müsli to go im Test …

Viele kennen vermutlich die Situation – morgens Stress und keine wirkliche Zeit zum Frühstücken. Zumindest uns geht es häufig so am Morgen, bevor die erste Vorlesung los geht. Deshalb haben wir mal das neue Bio-Müsli aus dem Becher von Ja!Natürlich unter die Lupe genommen. Das Müsli gibt es in zwei verschiedenen Sorten, jeweils im 250g Becher portioniert im Kühlregal. Einmal als Müsli mit frischem Apfel und einmal als Müsli mit Nuss und Honig. Geschmacklich hat uns beides überzeugt. Beim Müsli mit Apfel sind die Äpfel fein geraspelt und man schmeckt (und sieht!) sie auch. Allerdings ist uns dann doch frisches Obst, das man selbst ins Müsli mischt, lieber. Das Müsli mit Nuss und Honig schmeckt richtig schön nussig! Also für Nussliebhaber absolut zu empfehlen. Beide Müslis sind schön cremig in der Konsistenz (manche mögen es schleimig nennen) und lassen sich auch bequem in der Mikrowelle erhitzen, wer morgens lieber was Warmes zum Frühstück möchte. Also jemand der Porridge, Haferschleim & Co mag (so wie Ines), der wird vermutlich auch dieses Müsli mögen! Aber was uns natürlich interessiert: WAS IST DRIN und WOHER kommt das? Biologisch sind die Zutaten ja (natürlich ;) ). Beim Müsli mit Nuss und Honig kommen Getreide, Blütenhonig und Milch aus Österreich. Die weiters beinhalteten Sultaninen, Haselnüsse, Mandeln und Zitronensaft kommen nicht aus Österreich. Hätte uns in diesem Fall aber auch gewundert, weil wir aus Erfahrung selbst wissen, dass man diese Zutaten (zumindest im gewöhnlichen Handel) nicht aus Österreich bekommt. Beim Müsli mit Apfel kommen Getreide, Apfel und Milch aus Österreich; Sultaninen und Zitronensaft wieder nicht. Also geschmacklich haben uns beide überzeugt, wobei uns das Müsli mit Nuss und Honig persönlich besser schmeckt, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Also einfach selbst mal probieren...

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Genussmarkt Kronstorf
Okt16

Genussmarkt Kronstorf

Am Samstag, den 12. Oktober 2013 haben wir wieder für Euch gekocht! Es gab Tiroler Knödel mit Krautsalat und Muffins. Diesmal nicht mit Äpfel, sondern mit Zwetschken und Birnen frisch vom eigenen Garten! Frühmorgens haben wir uns getroffen, um für Euch frisch die Knödel zuzubereiten. Wir hoffen sie haben Euch geschmeckt! Wer sie selbst nachkochen will, hier gibt es das Rezept dazu. Für die Muffins findet ihr das Rezept hier – ihr könnt natürlich, so wie wir, auch anderes Obst der Saison verwenden. Hier ein paar Einblicke vom...

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