Pofesen mit Powidlfülle
Nov26

Pofesen mit Powidlfülle

Pofesen, Arme Ritter oder Goldene Schnitten… diese süße Köstlichkeit hat viele Namen. Wurden sie früher nur zu feierlichen Anlässen wie Kindstaufen oder an einem Sonntag gebacken, so sind sie heute auch unter der Woche dank ihrer schnellen Zubereitung eine köstliche Nachspeise oder ein süßer Hauptgang. Für 4 Personen Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten Zutaten für 8 kleine Pofesen: 150 Gramm Mehl 250 Milliliter Milch 4 Eier 1 Prise Salz 2 Teelöffel Zucker 8 Weißbrotscheiben Powidlmarmelade Öl zum Ausbacken Staubzucker zum Bestreuen Zubereitung: Zuerst werden für den Teig das Mehl und die Milch verrührt, anschließend kommen die versprudelten Eier hinzu.  Zuletzt kommt noch der Zucker und das Salz hinzu. Während der Teig ein klein wenig steht, können die Weißbrotscheiben mit dem Powidlmarmelade bestriche, zusammengesetzt und halbiert werden. Nun werden die Pofesen in den Teig getaucht und anschließend in genügend Öl schwimmend heraus gebacken. Alternativ können die Pofesen vor dem Backteig noch in gesüßten und mit Zimt gewürztem Most getaucht...

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Zweierlei Kürbis Parfait
Nov07

Zweierlei Kürbis Parfait

Kürbis kann man ja fast schon in allen Gerichten verwenden, ob als Vorspeise eine Kürbiscremesuppe, als Hauptspeise einen Kürbis-Nudel-Auflauf oder als Beilage Kürbisgnocchi. Dieses Mal haben wir auch mal was Süßes mit der großen Beere probiert (ja, der Kürbis gehört botanisch gesehen zu den Beerenfrüchten ;-) ) – also eine Nachspeise mit Kürbis ist dann gar nicht so abwegig. Geworden ist es ein süßes Kürbis-Parfait. Einmal mit Kürbiskernöl und einmal mit Fruchtfleisch vom Kürbis – welches euch besser schmeckt dürft ihr selbst entscheiden :) Für ca. 8 Personen Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten (+ Kühlzeit) Zutaten für das Kürbis Parfait: 500 ml Schlagobers 4 Eidotter 100 g Staubzucker 400 g Kürbis-Fruchtfleisch oder 6 cl Kürbiskernöl Vanille Zubereitung vom Kürbis Parfait: Als Vorbereitung eine Rehrücken-Kuchenform mit Frischhaltefolie auslegen. Das Parfait kann auch in Muffinsformen gefüllt werden – so lassen sie sich auch sehr gut portionsweise servieren. Dazu dann einfach ein Muffin-Blech mit Frischhaltefolie auslegen. Falls das Parfait mit Kürbis-Fruchfleisch zubereitet wird, dieses weich dünsten und pürieren. Wir haben die Sorte „der Lange von Neapel“ verwendet; das Fleisch ist ziemlich kompakt und schwer, deshalb auch die Menge von 400g. Die Kürbis-Menge könnt ihr natürlich je nach Geschmack variieren. Das Schlagobers steif schlagen (nicht allzu fest, kann ruhig noch schön cremig sein) und beiseite stellen. Eidotter + Staubzucker (und ev. Vanille) über Wasserdampf schaumig schlagen. Von der Hitze nehmen und weiterschlagen bis es kalt geworden ist. Das Kürbisfleisch bzw. das Kürbiskernöl (je nachdem, welches Parfait man zubereiten will) unterrühren und das geschlagene Obers unterheben. Die Masse in die Rehrücken-Form bzw. in Muffinsformen füllen und im Tiefkühler mind. 4-6 Stunden durchkühlen lassen bevor es serviert wird. Als Garnitur beim Servieren kann man Kürbiskernöl oder z.B. Kürbiskern-Krokant verwenden. Dazu einfach ein paar Esslöffel Zucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen (ev. ein bisschen Salz dazu geben für „das gewisse Etwas“), in etwa die gleich Menge geröstete Kürbiskerne dazu geben, gut vermengen, auf einem mit Backpapier belegten Backblech auskühlen lassen und danach nach Wunsch „zerbröseln“....

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Dinkel-Apfelkuchen
Okt12

Dinkel-Apfelkuchen

Jetzt im Herbst freuen wir uns wieder viel mit Äpfel und Birnen zu backen – z.B. einen saftigen Dinkel-Apfelkuchen! Äpfel sind die regionale Obstsorte schlechthin in den etwas kälteren Monaten in Österreich… Dass es da nicht unbedingt etwas Aufwändiges und Schwieriges sein muss, um ausgezeichnet zu schmecken, beweist wieder dieses einfache Rezept!  Empfohlen von der Mutter eines Arbeitskollegen von Ines – Danke an dieser Stelle für den Rezept-Tipp ;-) Wie so oft bei süßen Apfelgerichten verfeinert Zimt den Geschmack und gehört schon fast dazu, auch wenn diese Zutat leider nicht aus österreichischer Herkunft zu bekommen ist… Für ca. 12-16 Portionen Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten (exklusive Backzeit) Zutaten für den Dinkel-Apfelkuchen: 1kg Äpfel (reines Fruchtfleisch, also bereits entkernt und gegebenenfalls geschält) 5 Eier 350g Dinkel-Mehl 250g Staubzucker 250g weiche Butter Zimt 1 Packung Backpulver Zubereitung vom Dinkel-Apfelkuchen: Die Äpfel entkernen, wenn gewünscht schälen und in kleine Stücke schneiden oder z.B. in feine Stifte raspeln. Die zimmerwarme weiche Butter mit dem gesiebten Staubzucker sehr schaumig schlagen. Danach die Eier unterschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt mischen und gut unterrühren. Zum Schluss noch noch die Äpfel unterheben und den Teig in eine Tortenform (Durchmesser ca. 28cm) einfüllen; diese zuvor ausbuttern und bemehlen, damit der Kuchen sich später leicht wieder aus der Form lösen lässt. Den Kuchen dann im vorgeheizten Ofen bei 160° Heißluft ca. 70 Minuten backen. Auskühlen lassen, aus der Form stürzen, umdrehen (damit die Oberseite auch wieder oben ist ;-) ) und genießen! Am besten schmeckt der Kuchen noch lauwarm mit Vanilleeis oder auch mit Schlagobers. Lasst es euch schmecken!...

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Süßer Grammelstrudel
Aug12

Süßer Grammelstrudel

Grammelstrudel als süße Mehlspeise? Viele kennen diese Version von Grammeln vielleicht nicht, aber das ist ein Grund mehr dieses Rezept zu probieren! Es ist wirklich einfach und schnell zubereitet und das Wichtigste: es schmeckt! Zwar nicht als Suppeneinlage – wie vielleicht viele den Grammelstrudel kennen – geeignet, sondern eher zum Nachmittagskaffee. Dafür aber umso besser: am besten schmeckt er klassisch mit Ribiselmarmelade gefüllt und mit Zimt im Teig für das gewisse „Etwas“, auch wenn das nicht ganz österreichisch ist ;-) Für: einen Strudel (ca. 8 Portionen) Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten Zutaten für den süßen Grammelstrudel 200g Grammeln 450g Mehl 150g Zucker 1 Packung Backpulver 1 Messerspitze Zimt gemahlen 2 Eier Etwas Milch (ca. 3 EL) Etwas Mehl für die Arbeitsfläche Ribiselmarmelade (ca. 300g) Zubereitung vom süßen Grammelstrudel Zuerst die Grammeln faschieren, so entsteht daraus eine creme-artige Konsistenz (ähnlich eines Aufstriches). Die faschierten Grammeln mit den restlichen Zutaten (Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt, Eier, Milch) in einer Schüssel vermengen und zu einem glatten Teig verkneten. Ein großes Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig darauf ausrollen (ca. 3-5 mm dick) und großzügig mit Marmelade bestreichen – hier muss nicht gespart werden, darf gerne auch mehr sein! ;-) Den Teig mithilfe des Backpapiers der Länge nach zu einem Strudel rollen bzw. mehrfach einklappen. Mit etwas Milch bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 190° Heißluft ca. 30 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreut servieren und genießen!...

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